TSV Tittmoning – TSV Fridolfing  1:0 (0:0)

Nach 23 Jahren Abstinenz konnte der TSV Tittmoning wieder eine Kreisklassenpartie gewinnen und das auch noch im Derby gegen den TSV Fridolfing . In der 1. Hälfte sahen die rund 300 Zuschauer eine rasante Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. So ging nach zwei Minuten Fridolfings Kapitän Alexander Deubzer nach Fehlpass von Abwehrchef Robert Maier alleine aufs Gehäuse zu, verzog aber knapp. Dann setzte Tittmonings Beni Berger (6.) einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten. In der 17. Minute zwang Philipp Brüderl Tittmonings Keeper Matthias Geigl zu einer Glanzparade. Kurz darauf schlenzte Beni Berger eine Ecke an die Latte. Bei einem schönen Angriff über Albert Buxmann konnte Daniel Maier (21.) den überragenden Fridolfinger Schlussmann Michael Haas nicht überwinden, zudem scheiterte Beni Berger im Nachschuss. Dann bediente Berger Albert Buxmann, der aus aussichtsreicher Position vergab. Ein Tor des Jahres hätte beinahe Christoph Zeif erzielt, doch sein Schuss aus 50 Metern (!) über den schon geschlagenen Torwart Matthias Geigl klatschte an den Außenpfosten.
In der zweiten Hälfte kamen nur noch die Hausherren gefährlich vors Gehäuse. Zu Beginn scheiterte Simon Prestel zweimal am Fridolfinger Schlussmann Haas. Tittmoning drückte weiter und hatte durch Beni Berger (75.) die weitere Chance auf die Führung. In der Schlussminute setzte sich schließlich der eingewechselte Niki Eisl durch und wurde durch Dominik Otter im Strafraum zu Fall gebracht. Der umsichtige Schiedsrichter Martin Bruckmayer vom TV Altötting zeigte sofort auf den Punkt und Robert Maier verwandelte per Schuss ins Kreuzeck den fälligen Elfmeter zum viel umjubelten 1:0-Endstand. Damit fuhren wir so den ersten Dreier ein und waren aufgrund der besseren Spielanlage letztlich der verdiente Sieger gegen den Lokalrivalen vom TSV Fridolfing.
Die zweite Mannschaft konnte in ihrem ersten Saisonspiel gleich einen hart umkämpften 2:1 Heimsieg gegen den FC Traunreut einfahren. Die Tore für den TSV erzielten Roman Schemmerer und Max Wieland.
Volles Haus und eine spannende Partie bis zum Schluss: Unser TSV gewann letztlich verdient das Lokalderby.

Volles Haus und eine spannende Partie bis zum Schluss: Unser TSV gewann letztlich verdient das Lokalderby.